Ja zu Vollgeld!
Warum sollten Sie gegen echtes Geld sein ?

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Darüber stimmen wir 2018 ab:

Wer soll unsere Franken herstellen: Private Banken oder die Nationalbank?

Wie Banken Geld herstellen und Vollgeld-Initiative - in 1 Minute erklärt:

Was viele nicht wissen: Banken stellen eigenmächtig Geld her.
Unglaublich, aber leider wahr!

Das betrifft alles Geld auf unseren Bankkonti (genannt Buchgeld) und macht 90% des ganzen Geldes aus. (Von der Nationalbank hergestelltes Bargeld: 10%). Mit diesem von den Banken selbst gemachten Buchgeld spekulieren sie in grossen Finanzblasen. Wenn es Profite gibt, gehören sie den Banken. Bei Verlusten werden die Steuerzahler zur Kasse gebeten bzw. der Staat muss sie retten. Das ist ein Fehler! Deshalb die Vollgeld-Initiative.

Die Vollgeld-Initiative verwirklicht, was die meisten Menschen heute schon für Realität halten:
• Nur die Schweizerische Nationalbank soll Franken herstellen dürfen – nicht nur Münzen und Banknoten, sondern auch das elektronische Geld auf unseren Konten. Dieses wird dadurch zu echten Franken.
• Dein Geld auf Deinem Privatkonto soll wirklich krisensicher sein, direkt garantiert von der Schweizerischen Nationalbank!
• Das ganze Finanz- und Bankensystem soll sicherer werden! Die Banken bleiben zuständig für Zahlungsverkehr, Vermögensverwaltung und Kreditvermittlung. Sie können aber kein eigenes Geld mehr erzeugen, sondern nur noch mit dem Geld arbeiten, was Ihnen von Sparern, Investoren oder der Nationalbank zur Verfügung gestellt wurde.

Diese Verbesserung entlastet die Steuerzahler und die Realwirtschaft und bringt allen deutlich mehr Sicherheit. Vollgeld ist kein Anliegen, das man im parteipolitischen Links-Rechts-Schema einordnen kann. Man könnte es mit der Einführung des Frauenstimmrechts oder der AHV vergleichen.

JA zu Vollgeld! - NEIN zur Privatisierung des Schweizer Frankens!

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Die Vollgeld-Initiative verwirklicht, was die meisten Menschen heute schon für Realität halten:
Geldschöpfung allein durch die Nationalbank

Die Vollgeld-Initiative:
sechs Fragen, sechs Antworten

1. “Was ist Vollgeld?"

Vollgeld ist echtes Geld der Nationalbank.
Heute sind nur Münzen und Banknoten gesetzliches Zahlungsmittel. Diese machen aber nur 10 Prozent der umlaufenden Geldmenge aus. Zirka 90 Prozent sind elektronisches Geld (Buchgeld), das die Banken per Knopfdruck selber schaffen, um damit ihre Geschäfte (u.a. Kredite, Immobilien, Aktien) zu finanzieren. Die meisten Leute glauben, die Guthaben auf einem Bankkonto seien echtes Geld. Ein Trugschluss! Ein Konto ist bloss eine Forderung des Kunden an die Bank, ihm Bargeld auszuzahlen, selbst aber nicht echtes Geld. Mit der Vollgeld-Initiative wird das elektronische Geld auf unseren Bankkonten zu gesetzlichem Zahlungsmittel, echtes Geld, Vollgeld eben.

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2. “Was will die Vollgeld-Initiative?“

Geldschöpfung allein durch die Nationalbank!
Die Vollgeld-Initiative will genau das, wovon viele denken, dass es schon so ist, nämlich: Allein die Nationalbank stellt künftig unser Geld her, auch das elektronische Geld. Das entspricht der ursprünglichen Intention der Bundesverfassung (ab 1891 Art. 36, heute Art. 99: „Das Geld- und Währungswesen ist Sache des Bundes“). Hinter der Initiative steht der überparteiliche Verein Monetäre Modernisierung (MoMo) und ein wissenschaftlicher Beirat.

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3. "Was sind die wesentlichen Vorteile des Vollgeldes?"

Echte Franken auf unseren Konten, faire Marktwirtschaft, Entlastung der Steuerzahler und Realwirtschaft.
Das Vollgeld auf Zahlungskonten ist so sicher wie Bargeld, denn es ist echtes Geld der Nationalbank. Bankenpleiten können ihm nichts anhaben. Die Spielregeln für Banken und Unternehmen sowie Gross- und Kleinbanken werden für alle wieder dieselben. Finanzblasen können besser verhindert werden, weil die Banken kein eigenes Geld mehr schaffen können. Der Staat muss Banken nicht mehr mit Steuermilliarden retten (too big to fail), um den Zahlungsverkehr aufrecht zu erhalten. Der Steuerzahler und die Realwirtschaft werden entlastet, denn die Nationalbank kann Milliarden zusätzlicher Geldherstellungserlöse an Bund, Kantone oder als Bürgerdividende an die Bevölkerung auszahlen. Die Finanzbranche steht wieder im Dienst der Menschen - nicht umgekehrt. Das Geldsystem wird wieder verständlich.

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4. "Was bedeutet Vollgeld für die Banken?"

Das traditionelle Bankgeschäft wird gefördert.
Banken machen mit Vollgeld das, was sie schon immer getan haben: Kredite vergeben, den Zahlungsverkehr abwickeln und Vermögen verwalten. Der Unterschied: sie dürfen kein elektronisches Buchgeld mehr herstellen. Somit können die Banken nur noch mit Geld arbeiten, das ihnen von Sparern, anderen Banken oder von der Nationalbank zufliesst oder das sie selber besitzen. Damit haben sie keinen unfairen Vorteil mehr, sondern werden allen anderen Marktteilnehmer - die alle kein Geld herstellen können - gleichgestellt.

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5. "Was bedeutet Vollgeld für die Bankkunden?"

Das Geld auf dem Konto wird so sicher wie Bargeld.
Banken verwalteten bisherige Zahlungskonten zukünftig wie Wertschriften-Depots. Das Geld gehört dann den Kontobesitzern und geht nicht verloren, falls eine Bank in Schieflage gerät. Allerdings wird es (wie Bargeld) nicht verzinst. Wer gerne Zins statt krisensicheres Geld möchte, kann der Bank nach wie vor sein Geld über ein Sparkonto zur Verfügung stellen.

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6. "Wer verliert? Wer gewinnt?"

Banken verlieren nichts, Bürger und Staat erhalten bislang ungenutzte Geldschöpfungserlöse.
Von 2007 bis 2014 haben Schweizer Banken 34,8 Milliarden Franken verborgene Subventionen erhalten, weil sie selber elektronisches Geld herstellten, so eine internationale Studie der Copenhagen Business School und der New Economics Foundation.* Von diesen versteckten Subventionen profitierten vor allem die Grossbanken, kaum jedoch die Raiffeisen- und Regionalbanken.
Aber seit einigen Jahren gibt es diesen finanziellen Vorteil nicht mehr, denn ob Banken kostenlos selbst Geld schaffen oder zu Null Prozent Zins von der Nationalbank leihen, macht für sie keinen Unterschied. Der Zeitpunkt für eine Umstellung auf Vollgeld ist also günstig. Die Banken verlieren nichts.
Die Banken können auch mit Vollgeld rentabel arbeiten. Das zeigt die PostFinance, die heute schon ähnlich wie eine Vollgeld-Bank arbeitet, da sie selbst kein Geld erzeugen kann. Auch Versicherungen und andere Finanzunternehmen arbeiten rentabel, ohne selbst Geld herzustellen.
Gewinner sind die Bürgerinnen und Bürger, der Bund und die Kantone. Denn die Nationalbank kann neues Geld schuldfrei an diese auszuzahlen. Das könnten pro Jahr insgesamt mehrere Milliarden oder mehrere hundert Franken pro Kopf sein. Einen rechtlichen Anspruch darauf gibt es aber nicht.

* neweconomics.org/2017/01/making-money-making-money

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JA zu Vollgeld! - NEIN zu ungedecktem Bankengeld!

Mit dem Vollgeld-Säuli besuchen wir die ganze Schweiz.

Hier gehts zum Tourenplan

Katharina Serafimova, Studienautorin und Expertin für die Schnittstelle zwischen Umwelt und Finanzmarkt beim WWF und Lehrbeauftragte an der Universität Zürich.

„Viele Menschen haben das Gefühl, dass im heutigen System etwas nicht stimmt. Ein Geldsystem, das uns zu immer höheren Gewinnerwartungen und Wachstum zwingt, kann auf einem Planeten mit begrenzten Ressourcen nicht ewig gut gehen. Die gute Nachricht ist: Das Geldsystem ist kein Naturgesetz, sondern im besten Falle eine Wahl des Souveräns. Die Schweiz hat die direktdemokratische Möglichkeit eine Abstimmung zu fordern, wie wir unser Geldsystem organisieren wollen. Es ist höchste Zeit, wieder eine breitere Diskussion in Volk und Ständen darüber zu führen.“

ARD erklärt Geldschöpfung und stellt Vollgeld-Initiative vor:

Dr. Markus Rauh, ehemaliger Verwaltungsratspräsident der Swisscom AG, langjähriger Verwaltungsratspräsident von Konzert und Theater St. Gallen, Stifter der Stiftung DIE CHANCE

"Die Finanzwirtschaft wieder stärker in den Dienst der Realwirtschaft zu stellen - diese Idee und auch die übrigen Vorschläge der Vollgeld-Initiative überzeugen mich, deshalb ein überzeugtes JA zur Vollgeldinitiative."

Das Schweizer Fernsehen hat einen tollen Film zur Vollgeld-Initiative gemacht: Geld regiert die Welt, doch wer regiert das Geld?

Philipp Löpfe, Autor und Wirtschaftsjournalist, Zürich:

"Das Finanzsystem dient nur noch vordergründig dazu, die Wirtschaft mit Geld zu versorgen. Viel wichtiger sind undurchsichtige Geschäfte einer internationalen Finanzmafia geworden. Das ist nicht nur moralisch verwerflich, es ist zu einem untragbaren Systemrisiko geworden. Vollgeld würde das Finanzsystem wieder zu seinem ursprünglichen, volkswirtschaftlichen sinnvollen Zweck zurück führen."

Peach Weber, Komiker:

„Was wir unter Führung von Finanzidioten, getarnt als Experten, angerichtet haben, hat mit der Realität nichts mehr zu tun.
Wir brauchen dringend neue Ideen, sonst werden wir den ultimativen Knall noch erleben. Dagegen waren die letzten Finanzkrisen kleine Korrekturen.“

Vollgeld hat für Banken viele Vorteile:

Die Vollgeld-Initiative sieht vor, dass in Zukunft auch das elektronische Buchgeld von der Nationalbank geschöpft wird, genauso wie die Banknoten. In der Umstellung dazu werden die bestehenden Franken-Guthaben auf Privat- und Transaktionskonten in Buchgeld der Nationalbank gewandelt. Was bedeutet dies für Banken?

Die Umstellung auf Vollgeld ist technisch sehr einfach.
Die Geschäftsfelder der Banken bleiben gleich.
Für Banken gibt es (im heutigen Null- oder Negativzinsumfeld) keine finanziellen Nachteile durch die Umstellung auf Vollgeld.
Der Abbau von Bürokratie und Bankenregulierung wird möglich, neue Geschäftsmodelle werden einfacher realisierbar, die Vielfalt des Bankenplatzes Schweiz profitiert.
Die nationale und internationale Positionierung des Bankenplatzes Schweiz wird gestärkt, Vollgeld ist eine kostenlose Imagekampagne.
Die Liquiditätsplanung wird vereinfacht und die Gefahr von Bank Runs wird verhindert.
Banken werden entschuldet und Risiken aus dem Interbankenmarkt verringert.
Die systemische Benachteiligung von kleineren Banken gegenüber Grossbanken entfällt.
Bankmitarbeiter und Kunden verstehen das Geschäftsmodell der Banken wieder.
Die Motivation der Bankmitarbeiter/innen wächst.

Diese Vorteile sind in der Broschüre "Information für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Schweizer Banken" ausführlich erläutert.

Bitte schauen Sie sich die Broschüre an und schicken Sie dieses PDF an Ihre Bekannten und Freunde weiter, die bei einer Bank arbeiten. Sie können die Broschüre auch hier gedruckt bestellen. Wir versenden kostenlos.

Zu den Vorteilen für Banken machten wir eine Medienkonferenz:

Lesen Sie unsere Medienmitteilung.

Und hier der Livestream der Medienkonferenz:

Links zu Vollgeld:

www.vollgeld-initiative.ch
Initiative zur Einleitung einer Volksabstimmung über Vollgeld in der Schweiz